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  • Stadt Bad Iburg

    Daten und Infos zur Stadt - Städtedaten


    Sie liegt in folgendem Bundesland: Niedersachsen
    Land
    Kreis:
    Osnabrück
    Sie hat eine Fläche von: 36,44 km²
    Die Einwohnerzahl ist: 11.642 (31. Dezember 2003)
    So hoch ist dort die Bevölkerungsdichte: 319 Die Einwohnerzahl ist je km²
    Höhe: 104 m ü. NN
    Unter folgender PLZ ist die Stadt verzeichnet: 49186
    Telefonische Die telefonische Vorwahl lautet: 05403
    Dort findet man die Stadt im Atlas: 52° 09' n. Br. 08° 03' ö. L.
    Kfz-Kennzeichen: OS
    Der Gemeindeschlüssel ist: 03 4 59 004
    Stadtgliederung: 4 Stadtteile
    Dort findet man die Ämter: Am Gografenhof 4 49186 Bad Iburg

    Die Stadt im World Wide Web


    Website - Die hochoffizielle Homepage

    Stadtentwicklung / Geschichtliches Bad Iburg


    753 Erste Erwähnung Iburgs in den Fränkischen Reichsannalen.

    772 Karl der Große erobert die "erhabene Königsburg Iburg" gegen seinen Widersachser Herzog Widukind.

    783 Fränkische Soldaten erobern die Iburg zum zweiten Mal.

    1052 - 1068 Bischof Benno I. errichtet die Iburg und gründet ein Benediktinerkloster. Er vermittelt zwischen Kaiser Heinrich IV. und Papst Gregor VII. (Gang nach Canossa, 1077).

    1068 - 1088 Bischof Benno II., der erste große Bischof des Osnabrücker Landes, errichtet auf den Trümmern der alten Karlsburg eine Stiftsburg und ein Benediktinerkloster. Benno vermittelt im Investiturstreit zwischen dem deutschen Kaiser Heinrich IV., seinem Freund, und Papst Gregor VII. (1077, Canossa).

    1100 Nach dem großen Brand in Osnabrück wird Iburg ständige Wohnung der Osnabrücker Bischöfe.

    1226 Bau der St.Nikolaus-Kirche (heute Fleckenskirche).

    1254 Fürstbischof Bruno von Isenburg gibt Iburg Stadtrechte und befestigt den Ort.

    1293 Iburg wird als "oppidum" (=stadtähnliche Siedlung) mit einer "porta" im Osten erwähnt.

    1349 Burg und Kloster werden durch Brand (Blitzschlag) zerstört.

    1359 Wigboldprivileg für Iburg: Zusammenfassung von Burg und Ort zu einem Rat mit gemeinsamer Verfassung.

    1455 - 1482 Der Flecken wird unter Fürstbischof Konrad III. mit Mauern umgeben und mit drei Toren versehen.

    1518 Bau einer Wasserleitung vom Dörenberg zum Kloster durch Prior Frerking.

    1534 Die Wiedertäufer von Münster werden auf Veranlassung von Bischof Franz von Waldeck im Bennoturm des Schlosses Iburg festgehalten und später hingerichtet.

    1585 Im Flecken Iburg brennt etwa die Hälfte der Wohngebäude ab (53 Wohnungen mit Nebengebäuden und Stallungen).

    1625 Franz Wilhelm von Wartenberg, aus einer Nebenlinie der Wittelsbacher, wird Bischof von Osnabrück. 1633 Die Schweden besetzen Iburg und schenken die Burg Gustav Gustavson.

    1641 Im Westfälischen Frieden zu Münster (1648) wird wegen der konfessionellen Vermischung als Kompromiß die "Alternatio" (Wechselfolge) erarbeitet. Katholische und evangelische Fürstbischöfe wechseln miteinander ab. Erster evangelischer Landesbischof wird Kurfürst Ernst August I. von Braunschweig-Lüneburg.

    1650 Fürstbischof Franz Wilhelm von Wartenberg kehrt nach Iburg in seine Residenz zurück.

    1657 Der Flecken Iburg erhält das Privileg zur Abhaltung einers Jahrmarktes.

    1661 Kurfürst Ernst August I. von Braunschweig - Lüneburg wird erster evangelischer Fürstbischof von Osnabrück ( lt. Friedensvertrag von 1648 regelmäßiger Wechsel zwischen kath. und ev. Bischof).

    1668 Sophie Charlotte, seine Tochter, wird auf der Iburg geboren. Später wird sie erste preußische Königin, Mutter des Soldatenkönigs und Großmutter Friedrichs des Großen.

    1672 Ernst August I. bezieht das neue Schloss in Osnabrück. Die Iburger Residenz wird aufgegeben.

    1750 - 1755 Großzügiger barocker Klosterneubau durch den westfälischen Barockbaumeister und kurfürstlichen General Johann Konrad Schlaun.

    1803 Aufhebung des Klosters Iburg aufgrund der Säkularisation.

    1885 Sitz der
    Kreisverwaltung Iburg im Schloss.

    1929 Eingemeindung der Bauernschaft Mäscher nach Iburg.

    1932 Auflösung des
    Kreises Iburg und Verlegung des Landratssitzes nach Osnabrück.

    1953 Aus der Sommerfrische vor dem Ersten Weltkrieg und dem Luftkurort der 20er Jahre wird der Kneipp-Kurort Iburg.

    1959 Iburg erhält wegen seiner bedeutenden geschichtlichen Vergangenheit im Mittelalter die Stadtrechte wiederverliehen.

    1967 Staatliche Anerkennung Iburgs als Kneipp-Heilbad und Änderung der Ortsbezeichnung in Bad Iburg.

    1970 Aus den Ortsteilen Glane - Visbeck, Sentrup und Ostenfelde wird die Gemeinde Glane.

    1972 die Stadt Bad Iburg wird mit der Gesamtgemeinde Glane, bestehend aus Glane - Visbeck, Ostenfelde und Sentrup, vereinigt. Gründung der Einheitsgemeinde Bad Iburg.

    1980 Städte - Partnerschaft zwischen Berlin - Charlottenburg und Bad Iburg wird am 10. November beurkundet.

    (Quelle: Website)



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