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    Daten und Infos zur Stadt - Städtedaten


    Sie liegt in folgendem Bundesland: Nordrhein-Westfalen
    Ihr Reg. Bezirk ist: Detmold
    Land
    Kreis:

    Kreis Herford
    Sie hat eine Fläche von: 40,244 km²
    Die Einwohnerzahl ist: 15.620 (30. Juni 2004)
    So hoch ist dort die Bevölkerungsdichte: 388,0 Einwohner je km²
    Höhe: 129 m ü. NN
    Unter folgender PLZ ist die Stadt verzeichnet: 32139
    Telefonische Die telefonische Vorwahl lautet: 05225 05223 (nordöstlichste Gebiete) 05428 (äußerste westliche Randgebiete) 05206 (südliche Stadtgebiete, insbesondere das Nagelsholz)
    Dort findet man die Stadt im Atlas: 52° 8' n. Br. 8° 29' ö. L.
    Kfz-Kennzeichen: HF Amtlicher
    Der Gemeindeschlüssel ist: 05 7 58 032
    Stadtgliederung: 5 Stadtteile
    Dort findet man die Ämter: Lange Str. 52-56 32139 Spenge

    Die Stadt im World Wide Web


    Website - Die hochoffizielle Homepage

    Stadtentwicklung / Geschichtliches Spenge


    Spenge ist eine junge Stadt. 1969 wurde aus den Gemeinden Wallenbrück, Hücker-Aschen, Spenge, Bardüttingdorf und Lenzinghausen (dem Amt Spenge) im Zuge der kommunalen Neugliederung die Stadt Spenge gebildet. Ein Blick in das Buch der Geschichte aber zeigt, dass Spenge auch Siedlungsraum in der Vorzeit war. Funde aus der Steinzeit, bronzezeitliche Grabhügel sowie ein Siedlungsplatz aus der vorrömischen Eisenzeit (Lenzinghausen) belegen dies. Die älteste urkundliche Erwähnung bezieht sich auf die Ev. Marienkirche in Wallenbrück im Jahre 1096. Noch heute kann hier eine Steinplatte mit einer Relieffigur eines jugendlichen Heiligen, der in der Hand ein Kirchenmodell hält, besichtigt werden. Nach örtlicher Tradition handelt es sich um die Darstellung des im Alter von 12 Jahren verstorbenen Kirchenstifters Gerhard. Die anderen Spenger Ortsteile wurden im 12. bzw. 13. Jahrhundert zuerst erwähnt. Vermutlich geht ein Vorgängerbau der Spenger St. Martinskirche bis ins 9. Jahrhundert zurück. Der jetzige Bau ist eine Eigenkirche der bis 1220 genannten Edlen von Spenge. Sehenswert ist in dieser Kirche der Martinsaltar, der um 1470 entstanden ist und ein besonders schönes Exemplar mittelalterlicher westfälischer Holzbildhauerkunst darstellt. Der Kirchengemeinde Spenge ist es 1993 gelungen, diesen Altar wieder nach Spenge zu holen. Übrigens ist St. Martin auch Namenspatron des gleichnamigen Stifts, einem modernen Spenger Alten- und Pflegeheim; ebenso war er bis zur Stadtgründung im Spenger Wappen abgebildet. Zwei historische Wasserburgen gehören zum Stadtbild: die Mühlenburg und die Werburg. Beide Anlagen gehen zurück auf die Spenger Adelsfamilie v. Ledebur. Sie wurden urkundlich erstmals im Jahre 1468 erwähnt, als Heinrich Ledebur seine beiden Güter an die Söhne übergab. Von der Werburg hat sich das reizvolle Torhaus aus dem Jahre 1596 erhalten. Dabei handelt es sich um einen Bruchsteinbau im Stil der Weserrenaissance mit Hausteingliederung sowie einzelnen Zier- und Spitzquadern. Erhalten ist ebenfalls ein ansehnliches Wirtschaftsgebäude, dessen Fachwerkobergeschoss ins 17. Jahrhundert datiert. Mit einer renovierten großen Fachwerkscheune bildet das Gebäudeensemble bei vielfältigen Anlässen einen besonderen Treffpunkt für die Spenger Bevölkerung und ihre Vereine. Im Werburger Torhaus ist heute das Trauzimmer des Standesamtes untergebracht, es wird wegen des romantischen Ambientes gern genutzt. Obwohl die Werburg während des 30jährigen Krieges durch eine kaiserliche Reiterkompanie geplündert wurde (1625), hatten spätere Bewohner ein gemustertes barockes Pflaster im Innenhof anbringen lassen, Funde einer archäologischen Grabung lassen auf wohlhabende Bewohner in dieser Zeit schließen. Ein Exposé von Herrn Dr. Werner Best, 1. Vorsitzender des Vereins Werburg Spenge e.V., finden Sie unter dem folgenden Link: Das Rittergut Werburg.

    Über die Grenzen Spenges hinaus ist in der jüngeren Geschichte die tätliche Auseinandersetzung zwischen Sozialdemokraten und Angehörigen konservativer
    Kreise (die sog. "Spenger Schlacht") vom 9. August 1891 bekannt geworden. Im ausgehenden 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts prägten die Zigarrenindustrie (auch mit Heimarbeit) und die Holz- und Textilindustrie Spenge. Dieser Blick in die Geschichte soll genügen. Wer sein Interesse an geschichtlichen Fragestellungen vertiefen möchte, ist im Spenger Stadtarchiv mit Akten, die bis ins 18. Jahrhundert zurückreichen, herzlich willkommen. Die heutige moderne Stadt Spenge wird durch eine Vielzahl von spezialisierten Einzelhandelsgeschäften und Dienstleistern in der Fußgängerzone, am Blücherplatz und an der Langen Straße geprägt. In der Wirtschaftsstruktur sind besonders mittlere Betriebe hervorzuheben, die Möbel und Polstermöbel, Möbelbeschläge, Textilien und Bekleidung produzieren oder Papier verarbeiten. Landwirtschaftlich genutzte Sie hat eine Fläche vonn sowie Handwerk und Handel prägen Spenge ebenso. Der Versuch, Ökologie und Ökonomie angemessen zu berücksichtigen, wurde mit dem Umweltschutzpreis für Industrie 1993/94 in einem europäischen Wettbewerb für eine bessere Umwelt, der Stadt Spenge, der Weberei C. A. Delius & Söhne und dem EMR -Elektrizitätswerk Minden-Ravensberg- für das Projekt "Industrielle Abwärmenutzung auf niedrigem Temperaturniveau" in der Preiskategorie "Umweltfreundliche Technologien" ausgezeichnet. Das Neubaugebiet "Stiegelpotte" hat auf diese Weise eine moderne Nahwärmeversorgung. Darüber hinaus bietet die Stadt Spenge zwei Gewerbegebiete in verkehrsgünstiger Lage.

    Ein besonderer Anziehungspunkt ist das Hücker-Moor. In landschaftlich reizvoller Umgebung gibt es hier viele Erholungsmöglichkeiten.

    Auf Rad- und Wanderwegen kann man die Umgebung erkunden; besonders empfiehlt sich ein Fußweg von der Mühle in Hücker-Aschen, einer 1831 erbauten Wall-Holländer-Windmühle, die 1980 renoviert wurde, zum Hücker-Moor. Ein Spaziergang ins Naherholungsgebiet Katzenholz bietet sich ebenso an.

    Der sportbegeisterten Spenger Bevölkerung und den Vereinen stehen eine ganze Reihe von modernen Sportanlagen für das Training und die Wettkämpfe zur Verfügung. Zum Beispiel die Zweifachsporthalle in Spenge - Austragungsort der Meisterschaftsspiele des Bundesligisten TuS Spenge, Handball - und die Mehrzweckhalle in Lenzinghausen. Eine Schießsportanlage ist neu errichtet worden, Tennisplätze und zwei Freibäder stehen ebenso für sportliche Aktivitäten zur Verfügung.

    Ein großer Teil der kulturellen Veranstaltungen wird durch die Spenger Vereine getragen. Jährlich gibt es das Spenger Schützenfest, den Spenger Poll (im Frühsommer) sowie das Spenger Stadtfest (2. Septemberwochenende), das Tausende von Besuchern aus der Region anlockt. Das regelmäßig im Frühsommer durchgeführte Dorfgemeinschaftsfest in der Reithalle in Wallenbrück ist ein ebensolcher Höhepunkt im Leben der Spenger Bürgerschaft. Für Kinder, denen neben den Grundschulen eine Real- und eine Gesamtschule in Spenge zur Verfügung stehen, bietet die Stadtbücherei (13.000 Medien) regelmäßig Kinderbuchwochen an.

    Schwerpunkt der Arbeit des Jugendzentrums ist die Förderung der Rockmusik. Alljährlich wird im Sommer das "Spenger Rockfestival" in den Anlagen der "Charlottenburg" durchgeführt. Darüber hinaus bietet die Stadtverwaltung den Spenger Kindern regelmäßig in den Sommerferien 14tägige Ferienspiele sowie in den Oster- und Herbstferien Kinder-Kunst-Tage (Ki-Ku-Ta) an.

    Der "Spenger Kammermusikabend" des Kulturamtes mit heimischen und auch überregional bekannten Künstlern ist fester Bestandteil des Spenger Kulturlebens. Die Galerie im Rathaus zeigt regelmäßig Ausstellungen. Hier ist die Möglichkeit, sich mit der heimischen Kunstszene auseinander zu setzen. Am 1. Mittwoch eines j. M. wird im Rahmen des "Spenger Filmforums" im Kino "Zentraltheater" der "besondere Film" gezeigt. Jugendmusikschule, VHS sowie Vereine und Chöre prägen darüber hinaus das kulturelle Leben Spenges, von dem Sie sich bei einem Besuch gern überzeugen lassen können.

    (Quelle: Website)



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